Jahresrückblick 2022 der SPD-Fraktion Schwerte

Jahresrückblick 2022 der SPD-Fraktion Schwerte

Es geht voran in Schwerte! Die SPD ist bei der letzten Kommunalwahl mit dem Versprechen angetreten, Stillstand und Stagnation in der Stadt zu beenden und im breiten Dialog Schwertes Zukunft zu gestalten.

Am Ende dieses Jahres freuen wir uns, in vielen Bereichen Fortschritte vermelden zu können.

Natürlich bleibt an allen Ecken und Enden schrecklich viel zu tun, angesichts der allgemeinen Entwicklung wird die Lage der Kommunen immer schwieriger, aber wir meinen: lasst uns auch das Positive mal in den Blick nehmen!

Bildung/Schulen – Der Spatenstich für den Neubau der Albert-Schweitzer-Grundschule konnte Anfang Dezember erfolgen.

Und die Theodor-Fleitmann-Gesamtschule wird nun doch einen Neubau bekommen: auf dem jetzigen Gelände am Bohlgarten.

Auch für die Kita Wandhofen gab es schon den 1. Spatenstich.

Und die Pläne für die Anbauten an der Grundschule Villigst (für die OGS) und für die Gesamtschule am Gänsewinkel (für den fünfzügigen Betrieb und eine Aula) sind in Arbeit.

Wirtschaft – Zwei neue Gewerbegebiete werden entwickelt: am Dohrbaum und in der Wannebachstraße im Schatten der A1. Mehr Gewerbe bedeutet mehr Einnahmen für das Stadtsäckel und mehr Jobs in der Stadt.

Der Kauf des Hoesch-Geländes 2021 erwies sich in diesem Jahr als goldrichtige Entscheidung.

Die Industrieanlagen konnten lukrativ vermietet werden, mit entsprechenden positiven Auswirkungen für die Stadt. Zahlreiche Veranstaltungen kultureller und kulinarischer Art haben zur massiven Belebung der Innenstadt beigetragen.

Familien/Freizeit – Der Spielplatz in der Graf-Adolf-Straße ist nach der Sanierung ein wahres Schmuckstück.

Der Spielplatz in Schwerte-Ost wird nach jahrelanger Hängepartie aufgrund von Altlasten zu einem Treffpunkt für Kinder und Jugendliche der unterschiedlichsten Altersgruppen ausgebaut.

Und der Spielplatz an der Ruhrstraße wird in einen Wasserspielplatz verwandelt!

Hiermit werden attraktive öffentliche Orte geschaffen, wo sich Kinder und Familien in heißen Sommern aufhalten können. Umwelt/Klima – Unter großer Beteiligung der Bürgerschaft wurde das Projekt Klimagarten in Wandhofen weiterentwickelt und für das Elsebad wurde endlich ein überzeugendes Hochwasserschutz-Konzept gefunden.

Ein Förderprogramm für Zisternen wurde erstmalig aufgelegt und wir unterstützen emissionsmindernd
Maßnahmen im Verkehrsbereich, wie z. B. die Einführung von Tempo 20 in der Innenstadt.

Stadtentwicklung – Nach vielen Diskussionen, Fehlinformationen und auch zahlreichen Änderungen der Pläne hat die Umgestaltung des Marktareals endlich begonnen.

Unsere Stadtmitte wird eine neue Aufenthaltsqualität und Attraktivität erhalten, mit ganz viel Grün und viel mehr Bäumen als bislang.

Und auch die Sanierung des Alten Rathauses neben St. Viktor ist endlich in Sicht.

Die neuen Wohnquartiere am Schützenhof und in Wandhofen fanden im Schwerter Rat eine breite Unterstützung und auch das Baugebiet der GWG in Holzen nimmt endlich Fahrt auf.

Sport und Kultur – Der Umbau des Geisecker Vereinsheims zum Kabinentrakt hat begonnen. Im zweiten Schritt wird eine Begegnungsstätte für alle Generationen geschaffen.

Auch die Sanierung des FBG-Sportgeländes in Zusammenhang mit dem Neubau der Albert-Schweitzer-Schule hat begonnen.

Für das neue Sportzentrum in Wandhofen wurden mit allen beteiligten Sportvereinen die Pläne entwickelt und im letzten Planungsausschuss verabschiedet. 1,17 Mio. Fördermittel für das neue Vereinsheim von SG Eintracht Ergste konnten ebenfalls nach Schwerte geholt werden.

Der Kultur- und Weiterbildungsbetrieb (KuWeBe) hat seit dem 01.11. endlich wieder eine Führungsspitze.

Mit Hilfe eines erhöhten städtischen Zuschusses und auf der Grundlage einer im Frühjahr erfolgten Unternehmensprüfung soll der KuWeBe nun zukunftsfit gemacht werden.

Finanzen – Das negative Eigenkapital der Stadt konnte abgebaut werden. Schwerte ist keine Haushaltssicherungskommune mehr. Für nahezu alle Projekte konnten Fördermittel generiert werden, z.T. in Millionenhöhe. Allerdings: Corona, die Energiekrise, die zahlreichen Geflüchteten – all das zerrt massiv an den städtischen Finanzen und leider werden die Kommunen vom Land allein gelassen.

Allein durch verordnete Buchungstricks werden derzeit flächendeckend die städtischen Haushalte gerettet.

Das muss sich ändern!