Rundgang durch Schwerte- Holzen NRW

Die beiden Holzener SPD-Ratsmitglieder Reinhild Hoffmann und Uwe Görke-Gott haben einen Rundgang durch den Ortsteil gemacht und dabei einige Stellen entdeckt, die noch einer Verbesserung bedürfen.

V
on mehreren Bürgerinnen und Bürgern sind sie ebenfalls auf Missstände aufmerksam gemacht worden.

Auch ein schöner Stadtteil wie Holzen kann noch schöner werden!

Uwe Görke-Gott und Reinhild Hoffmann wollen dem Bürgermeister eine Liste mit Verbesserungsvorschlägen übergeben.

So gibt es einige zerstörte und ungepflegte Buswartehäuschen.

Auf dem Generationenspielplatz an der Hegelstraße ist ein Kletterturm ersatzlos abgebaut worden und im Grüngürtel fehlt immer noch eine bei der Bevölkerung beliebte Bank.

Die entfernten Aufpflasterungen auf dem Westhellweg sind noch nicht wieder installiert worden.

Die Überquerungshilfe in der Nähe der kath. Kirche ist vom Kreis Unna entfernt worden, weil nach den aktuellen Vorschriften die Straße hierfür nicht mehr breit genug sein soll.

Hier soll ein Antrag gestellt werden, um eine Ersatzlösung zu finden.

Die beiden Ratsmitglieder wollen sich auch für Tempo 30 auf dem Rosenweg einsetzen.

Der Takt des Busses der Linie 138 am AWO-Seniorenzentrum erscheint nicht ausreichend.

Hier sollte der Bedarf insbesondere der Bewohnerinnen und Bewohner der AWO-Seniorenwohnungen erfragt werden.

Die Benutzung des Anruf-Sammel-Taxis müsste auch noch besser erklärt und beworben werden.

Erfreulich ist die Installation weiterer Ladesäulen in Holzen.

Hier könnte eine Auflistung z.B. in Form eines Flyers hilfreich sein.

Uwe Görke-Gott hatte die Idee, auf dem Parkplatz an der Hegelstraße neben dem Spielplatz noch weitere Ladesäulen anzubringen.

Nützlich wäre auch die Anbringung von Papierkörben neben allen Bänken.

Ein schöner neuer Papierkorb mit Zigarettenaschenbehälter wurde von den beiden Ratsmitgliedern gegenüber dem AWO-Seniorenzentrum entdeckt.

Das als Naherholungsgebiet von allen Bevölkerungsgruppen -vom Kitakind bis zu Seniorinnen und Senioren- gern genutzte Zimmermanns Wäldchen bedarf nach Ansicht von Uwe Görke-Gott und Reinhild Hoffmann der Aufwertung.

Der Gemeinschaftsgarten hinter der AWO-Kita ist ein echter Gewinn für Holzen!

Leider ist der Vorschlag, den Spielplatz hinter der AWO-Kita für Jugendliche herzurichten, von der Stadtverwaltung nicht weiter verfolgt worden.

Auch die Ausweitung der Öffnungszeiten des städtischen Jugendzentrums im Keller der kath. Kirche ist von der Stadt nicht befürwortet worden.

Die beiden Holzener Ratsmitglieder sind der Ansicht, dass auch die Werbung für das etwas im Verborgenen liegende Jugendzentrum verstärkt werden muss.

Viele Jugendliche und ihre Eltern wissen gar nicht, dass es existiert.

Der Beginn der Bauarbeiten für das Neubaugebiet der GWG am Rosenweg soll im Frühjahr 2023 erfolgen.

Hier entstehen 140 Wohnungen; 40 % sind öffentlich gefördert.

Die anscheinend leider endgültige Schließung des Sparkassendepots nach der Automatensprengung ist ein großer Verlust für die Holzener Bevölkerung.

Die Möglichkeit, sich an der Supermarktkasse (höchstens 200 €) Bargeld auszahlen zu lassen oder von Sparkassenmitarbeitern nach Hause bringen zu lassen (hierfür fallen Gebühren von 12 € an), ist auch keine befriedigende Alternative.

Reinhild Hoffmann und Uwe Görke-Gott sehen wenig Möglichkeiten, die Sparkassenleitung noch von ihrem Schließungsbeschluss abzubringen.

Erfreulich ist, dass die Blumenhändlerin nach der Renovierung ihres zerstörten Ladens weiter machen will.

Insgesamt braucht man in der Politik einen langen Atem, um manchmal auch nur Kleinigkeiten umzusetzen.

Die beiden Holzener SPD-Ratsmitglieder wollen am Ball bleiben!