SPD-Fraktion vor Ort bei den Stadtwerken Schwerte

SPD-Fraktion vor Ort bei den Stadtwerken Schwerte!

Aus aktuellem Anlass tagte die SPD Fraktionam 09.05. in den Räumlichkeiten der Stadtwerke Schwerte: durch den Krieg in der Ukraine sind die Energiepreise in die Höhe geschnellt und bringen einkommensschwache Haushalte an die Grenzen ihrer Belastbarkeit.

Der Geschäftsführer der Stadtwerke, Sebastian Kirchmann informierte in einem Vortrag über die aktuellen Entwicklungen am Gasmarkt und die Konsequenzen für die Schwerter Energieversorgung.

Die SPD-Ratsmitglieder hatten eine Reihe von Fragen und Anregungen aus ihren Wahlkreisen mitgebracht.

So sei es wichtig, dass einkommensschwachen Haushalten gezielte Unterstützungsangebote unterbreitet werden und auch die Preisentwicklungen transparent und einfach erklärt werden sollten.

Der wirtschaftliche Hintergrund ist eindeutig. Vor allem die stark gestiegenen Energiepreise treiben seit Monaten die Inflation in die Höhe. Die Teuerungsrate in Deutschland ist wegen des Kriegs in der Ukraine und anziehender Energiepreise im April weiter auf 7,4 Prozent gestiegen.

Dies ist der höchste Stand seit Oktober 1981, wie das Statistische Bundesamt mitteilte.

Die Ampelkoalition reagierte zwar schnell mit zwei milliardenschweren Entlastungspaketen. Doch reicht das kaum aus, um die immensen Energie-Belastungen der Bürger auch nur annähernd abzufedern?

Der direkte Einfluss von Kommunalpolitik ist an der Stelle begrenzt, wenngleich es vor Ort gilt durch den Ausbau der erneuerbaren Energien die Abhängigkeit von Drittländern zu verringern.

Die SPD war sich einig: Der Staat müsse die enorme Belastung der Bürgerinnen und Bürger abmildern.

Das gelte insbesondere für einkommensschwache Haushalte.