Werkstoffforum der Zukunft kommt nach Schwerte!

Werkstoffforum der Zukunft kommt nach Schwerte! 

Die Freude ist nicht nur im Technopark und bei der Wirtschaftsförderung riesengroß: Schwerte soll Standort für die Entwicklung von Zukunftstechnologien ersten Ranges werden. Das Werkstoffforum der Zukunft (WdZ) soll nach Schwerte kommen, empfiehlt der Strukturstärkungsrat, der im Rahmen des 5-StandorteProgramms innovative Vorhaben zur Förderung vorschlägt. Das Projekt WdZ wird in Zukunft hoffentlich häufiger genannt werden, wenn es um das Thema Kreislaufwirtschaft und Nachhaltigkeit im Bereich der Kunststofftechnik und Materialforschung geht. In einem bisher einmaligen Konsortium mit Teilnehmern wie REMONDIS, dem WUPPERTAL-INSTITUT und der ZENIT GmbH werden zukünftig umfangreiche Untersuchungen und Projekte für alternative Werkstoffe umgesetzt.

Mit dem 5-StandorteProgramm unterstützt das Land NRW die fünf besonders von der Beendigung der Kohleverstromung betroffenen Steinkohlekraftwerksstandorte Duisburg, Gelsenkirchen, Hamm, Herne und eben auch den Kreis Unna im Ruhrgebiet. Das Ziel ist die Stärkung von Innovation, Wertschöpfung und Beschäftigung an den fünf Standorten und in der gesamten Region.

Die SPD, die sich bereits sehr früh für die Ansiedlung von wissenschaftsnahen Einrichtungen einsetzte, ist begeistert: „Mit der Ansiedlung des neuen Projekts wird auf vorhandene Kompetenzen aufgebaut. Gratulation an die Stadt Schwerte und das Team der TWS sowie an alle Beteiligten“, so der Fraktionsvorsitzende Marc Seelbach.

Das Projekt startet vorerst mit zehn Beschäftigten. Als Standort für das neue Vorhaben erscheinen die Räume im Technologiezentrum im direkten Umfeld zu jungen Unternehmen ideal. Wirtschaft und Stadt ziehen hier an einem Strang. Denn die treibt immer mehr den Transfer zwischen Wissenschaft und Wirtschaft für gesellschaftliche Herausforderungen voran.

Auch für die Wirtschaftsstruktur in Schwerte ist das Vorhaben interessant. „Mit dem Werkstoffforum bekommen wir einen weiteren Ankerpunkt nach Schwerte, der auf unsere Gesamtstrategie einzahlt. Das Projekt steigert die Attraktivität unserer Stadt für Unternehmen, die ebenfalls auf wissensbasierte Arbeit setzen“, so Marc Seelbach.