Kritik der Jusos Schwerte an TFG Entscheidung

Kritik der Jusos Schwerte an TFG Entscheidung

Im Mai dieses Jahres stimmten alle CDU-Ratsmitglieder für einen Neubau der TFG.

Ein halbes Jahr später stimmten dieselben Mitglieder gegen dieses Vorhaben und nehmen damit allen Schülern der TFG die Chance auf ein neues, modernes und vor allem zukunftsorientiertes Schulgebäude. Man stimmte gemeinsam mit der AfD, der FDP und den Grünen.

Wir als Jusos Schwerte sind über diese Entscheidung einfach nur enttäuscht, wissen aber natürlich auch, dass die Entscheidung endgültig ist.

Dabei fällt uns als Jusos auf, wie unglaubwürdig sich die CDU in Schwerte verkauft.

Dass die verlorene Bürgermeisterwahl, die verlorene Kommunalwahl und die verlorene Bundestagswahl mit einer damit verbundenen Oppositionsrolle bestimmt nicht zu einem Hoch der Gefühle geführt hat, können wir sogar nachvollziehen.

Was wir allerdings nicht nachvollziehen können ist, dass der Einfluss verschiedenster Bürgerinitiativen die Meinung der Partei so stark zu beeinflussen scheint, dass das Beste für die Schülerinnen und Schüler der TFG in den Hintergrund rückt.

Dass die FDP die TFG seit Beginn der gesamten Debatte möglichst klein halten will, ist nichts Neues und somit überraschte auch der Wunsch nach einer nur vierzügigen TFG kaum.

Erst durch die SPD konnte eine Prüfung auf Vierzügigkeit der TFG aus dem Antrag gestrichen werden. Schade finden wir auch, dass die Grünen von Vornherein keine offene Sicht auf einen Neubau hatten.

Denn Klimaschutzaspekte können auch bei einem Neubau berücksichtigt werden, der zeitgleich enorme bildungspolitische Vorteile eröffnet.

Es lässt sich festhalten, dass die im Rat eine klare Entscheidung gegen alle Schüler, Lehrer und Eltern der TFG getroffen wurde.

Auch die Chance einer innovativen Schule wurde endgültig weggeworfen.

Natürlich werden wir auch in Zukunft die Interessen der Lehrer, Eltern und Schüler in die Politik tragen und versuchen das Beste aus der bedauerlichen Entscheidung herauszuholen.

Wir als Jusos wünschen allen Beteiligten in den kommenden Jahren Kraft.

Denn gerade wir als (ehemalige) Schüler wissen, wie zermürbend dauerhafter Baulärm und improvisierte Räumlichkeiten durch Modernisierungsmaßnahmen sind.